Spass mit Hedge-Funds (Teil 2)

Heute Morgen herrschte beim Espresso große Freude, denn die NZZ bestätigt, was wir schon länger vermuteten: Die Suche nach „Alpha“ verspricht kaum Erfolg.

Einige zentrale Punkte hieraus:

  • Hedge-Funds haben bis zum Jahr 2000 im Durchschnitt eine bessere Performance aufgezeigt als danach (just in der Zeit als die Zahl der Funds und das verwaltete Vermögen explodierte!).
  • Die Performance ist auch im selben Fund häufig sehr ungleich über die Zeit verteilt, was gegen die These spricht, dass das individuelle Know-How der Hedge-Fund-Manager für die Performance verantwortlich ist.
  • Hedge-Funds gehen systematisch Risiken ein, die zu einer überdurchschnittlichen Performance führen können; risikoadjustiert bleibt aber nicht viel davon übrig, da die Gewinne eben nur Entlohnung für höheren Risikoappetit sind.
  • In der Zusammenfassung: „Es zeigt sich, dass die Performance-Beständigkeit ein rares und kurzfristiges Phänomen ist.“

Quelle des Artikels von Werner Bonadurer ist eine empirische Studie («The Performance Persistence of Equity Long/Short Hedge-Funds»). Diese hat unlängst untersucht, ob sich bei Hedge-Funds eine Performance-Beständigkeit nachweisen lässt.

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One Comment - “Spass mit Hedge-Funds (Teil 2)”


  1. […] Nachdem die zahlungsunwilligen Häuslebauer aus USA schon einigen amerikanischen Hedge-Funds Schwierigkeiten bereitet haben, schwappen die schlechten Schulden auch nach Europa. Hier berichtet die NZZ über die […]


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